Rechtsanwalt Abmahnung Frankfurt

Ihr Rechtsanwalt bei einer Abmahnung in Frankfurt

Sie haben eine Abmahnung von Ihrem Arbeitgeber erhalten und sind jetzt unsicher, was dies für Sie bedeutet und wie Sie jetzt darauf reagieren sollten? Oder vielleicht haben Sie auch den Eindruck, dass Sie die Abmahnung zu Unrecht erhalten haben und möchten nun gegen diese vorgehen? In all diesen Fällen ist ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt der richtige Ansprechpartner für Sie.

Was ist eine Abmahnung?

Bei einer Abmahnung handelt es sich um eine Erklärung vonseiten des Arbeitgebers, die Sie auf ein bestimmtes vertragswidriges Verhalten hinweist und das Ihnen im Falle einer Wiederholung dieses Verhaltens das Aussprechen einer Kündigung vor Augen führt. Eine Abmahnung besteht also aus dem Aufzeigen eines vertragswidrigen Verhaltens, der Aufforderung zur Besserung, sowie der Warnung, dass im Falle einer Wiederholung eine Kündigung droht.

Abmahnungen sind nicht zu verwechseln mit Ermahnungen, Verwarnungen oder Ratschlägen.

Das sollten Sie bei einer Abmahnung machen

Sind Abmahnungen rechtswidrig, wurden also zu Unrecht erteilt, dann können Sie bzw. Ihr Rechtsanwalt die Entfernung dieser aus der Personalakte verlangen, sowie eine Gegendarstellung verfassen. Das Entfernen der Abmahnung aus der Personalakte geht zumeist mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht einher, sollte der Arbeitgeber sich nicht außergerichtlich auf dieses Vorgehen einlassen. Dies bedeutet natürlich erst einmal, dass Ihr Rechtsanwalt aus Frankfurt für Sie prüft, ob die Abmahnung tatsächlich rechtswidrig ist.

Des Weiteren ist es auch möglich, sich als Arbeitnehmer im Rahmen einer Beschwerde nach Erhalt einer Abmahnung an den Betriebsrat zu wenden.

Was kann ein Rechtsanwalt bei einer Abmahnung für Sie tun?

Zunächst kann Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht eine inhaltliche Prüfung Ihres Abmahnungsschreibens für Sie durchführen. Sollten wir inhaltliche oder formale Fehler feststellen, setzen wir uns gerne mit Ihrem Arbeitgeber gerichtlich oder außergerichtlich für Sie auseinander. Auch das Schreiben einer etwaigen Gegendarstellung für Ihre Personalakte, kann Ihr Rechtsanwalt der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt für Sie übernehmen.

Sollten wir feststellen, dass Ihre Abmahnung zu Recht ausgesprochen wurde, können wir Sie unter Umständen dennoch rechtlich unterstützen. Denn hat das im Abmahnungsschreiben gerügte Verhalten mittlerweile keine rechtliche Bedeutung mehr, können wir den Anspruch auf Löschung aus Ihrer Personalakte für Sie durchsetzen.

Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht helfen wir Ihnen bei Ihrer Abmahnung weiter

Die Rechtsanwälte der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt aus Frankfurt am Main können auf ein vertieftes Fachwissen und eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Arbeitsrechts zurückgreifen. Alle rechtlichen Probleme rund um das Thema Abmahnungen bearbeiten wir gerne für Sie.

Wir handeln stets in Ihrem Interesse und erarbeiten sowohl außergerichtliche, als auch gerichtliche Lösungsansätze für unsere Mandanten. Schildern Sie uns in einem persönlichen Gespräch Ihr Anliegen und wir werden gemeinsam verschiedene Handlungsoptionen entwickeln. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin bei Ihrem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt.

Häufige Fragen & Antworten zur Abmahnung

Abmahnungen müssen nicht zwangsläufig schriftlich erteilt werden. Es gibt keine diesbezüglichen Formvorschriften. Allerdings ist es aus Gründen der Beweisbarkeit üblich, Abmahnungen schriftlich zu verfassen. Ausgesprochen werden kann die Abmahnung von einem Weisungsberechtigten. Weisungsberechtigt ist in der Regel der direkte Vorgesetzte.
In Bezug auf den Abmahnungsinhalt muss die sogenannte Rügefunktion erfüllt sein. Das bedeutet, die dem Abgemahnten vorgeworfenen Vertrags- bzw. Pflichtverletzungen müssen konkret benannt werden. Es muss also ausgeführt werden, was sich wann, wie und wo ereignet hat.

Zudem müssen Abmahnungen eine deutliche Aufforderung enthalten, das beanstandete Verhalten in Zukunft zu unterlassen bzw. zu ändern. Wichtig ist außerdem, dass aus der Abmahnung deutlich hervorgehen muss, dass eine Wiederholung des vertragswidrigen Verhaltens zu einer Kündigung führt. Zudem müssen Abmahnungen verhältnismäßig sein. Wie Ihr Rechtsanwalt Ihnen gerne erläutert, kann wegen Bagatellverstößen also keine Abmahnung ausgesprochen werden.

Anders als einige glauben, ist zur Wirksamkeit einer Abmahnung keine vorherige Anhörung erforderlich. Dies ist nur dann der Fall, wenn dies im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag explizit so festgehalten wurde.

Auch diese Frage wird Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Ihnen gerne im Rahmen eines persönlichen Gesprächs erläutern. Zwar gibt es bei dem Ausspruch von Abmahnungen keine konkreten zeitlichen Fristen zu beachten, allerdings kann das Recht eine Abmahnung auszusprechen, mit der Zeit verwirkt werden. Dies ist dann der Fall, wenn seitdem zu beanstandenden Verhalten bereits eine lange Zeit verstrichen ist und der Arbeitnehmer davon ausgehen konnte, dass keine Abmahnungen mehr ausgesprochen werden.

Grundsätzlich können Abmahnungen als Vorstufe zur Kündigung angesehen werden. Für verhaltensbedingte Kündigungen stellt der vorherige Ausspruch einer Abmahnung in der Regel eine Wirksamkeitsvoraussetzung dar. Entbehrlich ist solch eine Abmahnung nur dann, wenn entweder ein sehr schwerer Vertrauensbruch vorliegt oder schwerwiegende Störungen im Bereich des betrieblichen Zusammenlebens festgestellt werden.

Ein schwerer Vertrauensbruch wäre beispielsweise ein Diebstahl oder ein Betrug. Auch das Verraten von Betriebsgeheimnissen berührt den Vertrauensbereich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer massiv. Als schwerwiegende Betriebsstörung kann das eigenmächtige Nehmen von Urlaub oder das Beleidigen von Kunden klassifiziert werden.

Haben Sie eine verhaltensbedingte Kündigung ohne vorherige Abmahnung erhalten, prüft Ihr Rechtsanwalt aus Frankfurt gerne für Sie, ob dieses Vorgehen Ihres Arbeitgebers rechtmäßig war.

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