Rechtsanwalt Arbeitsvertrag Frankfurt

Ihr Rechtsanwalt für den Arbeitsvertrag in Frankfurt

Sie haben einen neuen Job ergattert und sind überglücklich darüber, Ihren neuen Arbeitsvertrag in den Händen zu halten? Allerdings gibt es einige Formulierungen und Klauseln in dem Vertrag, die Sie nicht wirklich verstehen? Dann empfiehlt es sich, einen erfahrenen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen, der Ihren Arbeitsvertrag für Sie prüft, um Sie vor späteren rechtlichen Nachteilen zu schützen. Auch für Arbeitgeber kann es sich lohnen, ihre Arbeitsverträge vor der Ausfertigung von einem Experten checken zu lassen. Die Anwälte der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt übernehmen diese Aufgabe sehr gerne für Sie.

Warum sollten Sie Ihren Arbeitsvertrag prüfen lassen?

Bei einem Arbeitsvertrag handelt es sich um eine privatrechtliche Vereinbarung, die grundsätzlich der Gestaltungsfreiheit unterliegt. Gestaltungsfreiheit bedeutet, dass die Vertragsparteien frei in der Gestaltung des Vertragsinhalts sind. Für Arbeitgeber macht eine inhaltliche Überprüfung des Arbeitsvertrages durch einen Rechtsanwalt Sinn, damit der ausgearbeitete Vertrag nicht aus Versehen gegen geltendes Recht verstößt und somit der gesamte Arbeitsvertrag bzw. einzelne Klauseln dadurch nichtig werden.

Von der Perspektive eines Arbeitnehmers aus gesehen, hat die Überprüfung eines Arbeitsvertrages eine schützende Funktion. Denn sobald Sie den Arbeitsvertrag unterschrieben haben, handelt es sich bei ihm um ein rechtsverbindliches Dokument. Möchten Sie den Vertrag im Nachhinein überprüfen lassen, bleibt Ihnen zumeist nur der Gang vor das Arbeitsgericht. Um sich vor rechtlich nachteiligen Regelungen zu schützen und um den Ihnen angebotenen Arbeitsvertrag in allen Details zu verstehen, macht der Besuch bei einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt Sinn. Sonst stolpern Sie ganz unbeabsichtigt in eine arbeitsrechtliche Falle.

Was beinhaltet die inhaltliche Prüfung eines Arbeitsvertrags?

Als Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt werden wir im Rahmen der inhaltlichen Prüfung Ihres Arbeitsvertrages alle Stolpersteine, sowie alle relevanten Vereinbarungen genau unter die Lupe nehmen. Natürlich richtet Ihr Rechtsanwalt der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt sein besonderes Augenmerk darauf, dass Ihr Arbeitsvertrag keine unzulässigen oder für Sie nachteiligen Klauseln enthält. So dürfen beispielsweise keine Vorschriften des Arbeitsschutzes verletzt oder gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen werden.

Doch auch die häufig in Arbeitsverträgen zu findenden Ausschlussklauseln, werden im Rahmen der inhaltlichen Prüfung genauestens studiert. Diese regeln, dass alle Ansprüche, die sich aus dem Arbeitsvertrag ergeben, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eingefordert werden müssen, damit sie nicht verfallen. Solche Ausschlussklausen können für den Arbeitnehmer zu rechtlichen Nachteilen führen und sollten daher mit Vorsicht genossen werden.

Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt wird Sie auf all diese Punkte hinweisen und Ihnen genau erläutern, wie Ihre Handlungsoptionen nun aussehen.

Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht helfen wir Ihnen bei Ihrem Arbeitsvertrag weiter

Die Anwälte der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt sind auf dem Gebiet des Arbeitsrechts sehr versiert und übernehmen gerne die Überprüfung Ihres Arbeitsvertrages für Sie. Sollte dieser Vertrag für Sie nachteilige Klauseln enthalten, werden wir Ihnen Handlungsoptionen aufzeigen und uns auch bei Bedarf für Sie mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber auseinandersetzen. Auch das gerichtliche Vorgehen gegen bereits geschlossene Arbeitsverträge gehört zu unserem Leistungsspektrum. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin bei Ihrem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und sorgen Sie dadurch dafür, dass Ihre Arbeitnehmer Rechte gewahrt bleiben.

Häufige Fragen & Antworten zum Arbeitsvertrag

Grundsätzlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer frei über die Form des Arbeitsvertrages entscheiden. Das bedeutet, dass ein Arbeitsvertrag grundsätzlich auch mündlich abgeschlossen werden kann. Allerdings verpflichtet das Nachweisgesetz die Vertragsparteien dazu, den wesentlichen Inhalt des Vertrages schriftlich festzuhalten. In der Regel ist es zudem so, dass Arbeitsverträge in schriftlicher Form angefertigt werden.

Ein schriftlicher Arbeitsvertrag bzw. ein Vertrag, der die wesentlichen Regelungen eines mündlich geschlossenen Arbeitsvertrages aufgreift muss enthalten:

  • Name und Adresse der Vertragsparteien
  • Beginn des Arbeitsverhältnisses
  • eine etwaige Befristung des Arbeitsverhältnisses
  • Ausführungen zur Probezeit
  • Stellenbezeichnung und Tätigkeitsbeschreibung
  • Arbeitszeit und Arbeitsort
  • Regelungen in Bezug auf Überstunden
  • Vergütung und Zusammensetzung des Entgelts
  • Umfang des Urlaubsanspruchs
  • Kündigungsfristen
  • Regelungen zu Nebentätigkeiten
  • etwaige Geheimhaltungs- oder Konkurrenzklauseln
  • Ausführungen zu den Weisungsrechten des Arbeitgebers
  • Sonderzahlungen
  • sonstige Vereinbarungen
  • salvatorische Klausel
  • Unterschriften beider Parteien

Ist in Ihrem Arbeitsvertrag von einer Befristung die Rede, dann endet Ihr Arbeitsverhältnis automatisch und läuft ohne die Notwendigkeit einer Kündigung aus. Ein Arbeitsverhältnis kann dadurch befristet sein, dass ein konkretes Enddatum im Vertrag vereinbart wurde. Eine Befristung kann sich aber auch daraus ergeben, dass das Arbeitsverhältnis auf die Erreichung eines konkreten Ziels beschränkt ist und nach diesem Ereignis automatisch endet. Dies kann beispielsweise im Rahmen einer Projektarbeit gegeben sein. Sollte dies der Fall sein, dann müssen das Projekt und dessen Ziel in Ihrem Arbeitsvertrag möglichst genau beschrieben werden, damit Sie einen realistischen Eindruck von der Dauer Ihres Arbeitsvertrages erhalten.

Im Rahmen der befristeten Arbeitsverträge müssen außerdem die Arbeitsverträge mit oder ohne Sachgrund voneinander unterschieden werden. Eine Befristung mit Sachgrund ist beispielsweise eine Schwangerschafts- oder Krankheitsvertretung. Ein Arbeitsvertrag, der über eine Befristung mit Sachgrund verfügt, kann immer wieder verlängert werden, während dies bei einem befristeten Arbeitsvertrag ohne Sachgrund maximal dreimal möglich ist. Zudem dürfen Befristungen ohne Sachgrund nur für die Dauer von zwei Jahren geschlossen werden.

Wurde die Befristung eines Arbeitsverhältnisses nicht schriftlich festgehalten, dann gilt der Arbeitsvertrag als unbefristet geschlossen. Bei weiteren Fragen zu diesem Thema hilft Ihnen Ihr Rechtsanwalt aus Frankfurt gerne weiter.

Dies ist tatsächlich möglich. Im Regelfall wird jedoch ein Arbeitsverhältnis schriftlich begründet, um bei Konfliktsituationen wie einer Kündigung entsprechende Beweise über elementare Bestandteile (z.B. Höhe des Arbeitsentgelts, Anzahl der Urlaubstage etc.) darlegen zu können. Unabhängig davon gilt jedoch auch im Arbeitsrecht, dass ohne eine entsprechende schriftliche Vereinbarung gegen ein Entgelt eine Dienstleistung erbracht wird.

In der Praxis gibt es aber häufig in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen Regelungen, die die Schriftform des Arbeitsvertrages regeln, zum anderen hat auch der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse an einer schriftlichen Fixierung der vereinbarten Arbeitsbedingungen, um im Zweifels- oder Konfliktfalle seiner Beweislast nachkommen zu können.

Die eindeutige Antwort lautet hier: Nein. Die Kündigung eines Arbeitsvertrages bedarf zwingend der Schriftform. Eine mündlich ausgesprochene Kündigung gegenüber dem Arbeitnehmer ist nicht wirksam und setzt nicht den Lauf von relevanten Fristen in Gang. Zur Wirksamkeit von Kündigungen von Arbeitsverhältnissen ist zwingend die Schriftform erforderlich.

Das bedeutet, dass die Kündigung in Papierform mit der Originalunterschrift eines Kündigungsberechtigten dem Arbeitnehmer zugehen muss. Eine Kündigung per Fax, Email, SMS oder Ähnlichem ist nicht wirksam. Dies gilt unabhängig davon, wie lange das Arbeitsverhältnis bereits bestanden hat, das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet oder ein besonderer Kündigungsschutz besteht.

Das Schriftformerfordernis für Kündigungen kann nicht durch individuelle Vereinbarungen, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarungen abbedungen werden und gilt im Übrigen auch für Eigenkündigungen des Arbeitnehmers.

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