Rechtsanwalt Arbeitszeugnis Frankfurt

Ihr Rechtsanwalt für Arbeitszeugnis in Frankfurt

Ihnen wurde kürzlich gekündigt oder Sie haben selbst Ihr Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung beendet? Nun warten Sie bereits eine Weile vergeblich darauf, dass Ihnen ein Arbeitszeugnis ausgestellt wird? Oder vielleicht haben Sie auch ein Arbeitszeugnis von Ihrem ehemaligen Arbeitgeber erhalten, sind mit diesem aber alles andere als zufrieden? 

Dann kann ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt aus Frankfurt Ihnen gute Dienste leisten.

Das versteht man unter einem einem Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis dient dem Zweck, dass Arbeitnehmer sich mit ihm für eine neue Stelle bewerben können und potentiellen Arbeitgebern die Auswahl eines geeigneten Bewerbers erleichtert wird. Arbeitszeugnisse enthalten Angaben in Bezug auf die Eigenschaften und Befähigungen eines Arbeitnehmers. Inhaltlich werden Arbeitszeugnisse in zwei Gruppen eingeteilt. Es gibt das einfache und das qualifizierte Arbeitszeugnis.

Jeder hat Anspruch auf ein Arbeitszeugnis

Gemäß § 109 GewO haben alle Arbeitnehmer Anspruch auf die Ausstellung eines schriftlichen Arbeitszeugnisses. Daneben haben auch Auszubildende, Praktikanten, Volontäre, arbeitnehmerähnliche Personen, Heimarbeiter oder Handelsvertreter einen Anspruch darauf, ein schriftliches Arbeitszeugnis zu erhalten. Erteilt werden müssen Arbeitszeugnisse vom Arbeitgeber.

Verlangt werden dürfen die Arbeitszeugnisse dann, wenn ein Arbeitsverhältnis beendet wird. Ein Arbeitnehmer kann das Zeugnis aber nicht erst dann einfordern, nachdem das Anstellungsverhältnis tatsächlich beendet ist, sondern auch schon dann, wenn das Ende des Arbeitsverhältnisses aufgrund einer Befristung oder einer Kündigung absehbar ist. Zwischenzeugnisse oder Ausbildungszeugnisse können auch während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verlangt bzw. ausgestellt werden.

Der Arbeitnehmer hat zudem ein Wahlrecht dahingehend, ob er ein einfaches oder ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ausgestellt bekommen möchte. Hat er seine Wahl getroffen, sollte der Arbeitgeber ihm innerhalb von 2 bis 3 Wochen ein Arbeitszeugnis aushändigen.

Bei weiteren Fragen zu diesem Thema können Sie jederzeit Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt kontaktieren.

Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht helfen wir Ihnen beim Thema Arbeitszeugnis weiter

Arbeitszeugnisse haben in der heutigen Zeit einen großen Einfluss darauf, wie die Chancen eines Arbeitssuchenden im Hinblick auf eine neue Stelle auf dem Arbeitsmarkt stehen. Sollten Sie also von Ihrem Arbeitgeber ein Arbeitszeugnis erhalten, das Sie nicht zufriedenstellt oder Sie warten jetzt schon wochenlang darauf, überhaupt ein Arbeitszeugnis in den Händen zu halten, dann sollten Sie sich unbedingt an einen erfahrenen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht wenden.

Ein Rechtsanwalt der Frankfurter Kanzlei Lenhardt & Lenhardt kann Ihnen bei allen Belangen rund um das Thema Arbeitszeugnis helfen und Sie gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Vereinbaren Sie einfach einen persönlichen Beratungstermin bei Ihrem Rechtsanwalt aus Frankfurt.

Häufige Fragen & Antworten zum Arbeitszeugnis

Ein einfaches Arbeitszeugnis enthält grundsätzlich lediglich Angaben zu Art und Dauer der ausgeübten Tätigkeit. Wie Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt Ihnen gerne weiter erläutert, muss dieses einfache Zeugnis auf einem offiziellen Firmenbogen angefertigt werden. Zudem sollte das Zeugnis über eine Überschrift verfügen und korrekte persönliche Angaben enthalten.

Eine weitere inhaltliche Anforderung an ein einfaches Arbeitszeugnis betrifft die Frage, auf wessen Veranlassung hin das Arbeitsverhältnis beendet wurde. Selbstverständlich sollte das Zeugnis außerdem mit einem Datum und einer Unterschrift versehen sein.

Im Gegensatz zum einfachen Arbeitszeugnis enthält ein qualifiziertes Zeugnis auch Angaben in Bezug auf die Leistung und das Verhalten des Arbeitnehmers während des bestehenden Arbeitsverhältnisses. Dabei muss die Beschreibung der Tätigkeit möglichst genau und vollständig ausformuliert werden. Zudem muss das Zeugnis verständlich geschrieben werden. Ein Arbeitgeber muss bei der Erstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses bestimmte Grundsätze beachten.

Das Zeugnis sollte den Grundsätzen des Wohlwollens, der Wahrheit, der Vollständigkeit, sowie der Transparenz entsprechen. Doppeldeutige Formulierungen oder Angaben in Bezug auf Krankheiten, Schwangerschaften oder andere Privatangelegenheiten haben in einem Arbeitszeugnis nichts verloren. Sollten diese Dinge in Ihrem Arbeitszeugnis Erwähnung finden, dann wenden Sie sich an einen erfahrenen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht. Dieser wird Ihre Ansprüche in Bezug auf Ihr Zeugnis für Sie durchsetzen. Notfalls auch gerichtlich.

Durch die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte hat sich mittlerweile ein sogenannter Zeugniscode entwickelt. Dieser betrifft bestimmte Formulierungen auf Zeugnissen, die zwar auf den ersten Blick neutral wirken, aber eigentlich etwas negatives zum Ausdruck bringen sollen. Bevor Sie als Arbeitgeber ein qualifiziertes Arbeitszeugnis erstellen, sollten Sie sich darüber informieren, welche Formulierung welcher Zeugnisnote entspricht. So entspricht ein "..stets zu unserer vollsten Zufriedenheit", der Zeugnisnote 1, während ein "..stets zu unserer Zufriedenheit", lediglich die Note 3 widerspiegelt.

Interessant für Sie als Arbeitnehmer zu wissen ist zudem, dass das Bundesarbeitsgericht Ihnen einen Anspruch auf ein Zeugnis mit der Mindestnote 3 zuerkennt. Sollte der Arbeitgeber Ihre Leistung schlechter beurteilen und dies auch im Arbeitszeugnis zum Ausdruck bringen, dann trifft ihn die Nachweispflicht für diese Einschätzung.     

Ein Zwischenzeugnis kann schon dann erteilt werden, während das Arbeitsverhältnis noch besteht. Allerdings hat ein Arbeitnehmer keinen generellen Anspruch auf die Ausstellung eines Zwischenzeugnisses, sondern nur dann, wenn ein berechtigtes Interesse an dieser Ausstellung besteht.

Ihr Rechtsanwalt aus Frankfurt wird Ihnen gerne erläutern, wann ein solches berechtigtes Interesse gegeben sein kann. So kann eine Versetzung innerhalb des Unternehmens oder eine Veränderung ihrer hauptsächlichen Arbeitsaufgaben solch ein berechtigtes Interesse rechtfertigen. Selbstverständlich gilt dies auch für den Fall, dass der Arbeitgeber eine Kündigung in Aussicht stellt.

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