Rechtsanwalt Aufhebungsvertrag Frankfurt

Ihr Rechtsanwalt bei einem Aufhebungsvertrag in Frankfurt

Ihnen wurde zur Beendigung Ihres Arbeitsverhältnisses ein Aufhebungsvertrag angeboten und Sie fragen sich nun, welche Vor- und Nachteile solch ein Vertrag mit sich bringt? Oder Sie haben davon gehört, dass mit einem Aufhebungsvertrag auch die Zahlung einer Abfindung einhergeht und möchten sich nun über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage informieren? Dann kann sich der Gang zum Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Frankfurt für Sie lohnen.

Wir informieren Sie nicht nur umfassend zum Thema Aufhebungsvertrag, sondern prüfen auch gerne den Ihnen angebotenen Vertrag für Sie!

Das versteht man unter einem einem Aufhebungsvertrag

Unter einem Aufhebungsvertrag versteht man eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu beenden. In solch einem Vertrag können Beendigungszeitpunkt, eine Freistellung des Arbeitnehmers oder eine etwaige Abfindung frei ausgehandelt werden.

Unterschied zwischen Aufhebungsvertrag und Kündigung

Der größte Unterschied zwischen Aufhebungsverträgen und Kündigungen besteht darin, dass es sich bei ersterem um eine beiderseitige Erklärung handelt. Der Willen beider Vertragsparteien kommt in einem Aufhebungsvertrag zum Ausdruck. Im Gegensatz dazu ist die Kündigung eine einseitige Erklärung, die in der Regel nicht beiden Beteiligten gefällt.

So kann ein Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Ihnen im Zusammenhang mit einem Aufhebungsvertrag weiterhelfen

Ihr Rechtsanwalt der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt kann Ihren Aufhebungsvertrag vor dem Unterzeichnen genau für Sie prüfen und Sie auf eventuelle Gefahren hinweisen. Fehlen wichtige Regelungsinhalte, kann Ihr Rechtsanwalt außerdem dementsprechende Klauseln für Sie aufsetzen. Gerne unterstützt Sie Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht auch dabei, eine angemessene Abfindungssumme für Sie mit Ihrem Arbeitgeber auszuhandeln.

Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht unterstützen wir Sie

Vereinbaren Sie einfach einen persönlichen Beratungstermin bei der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt aus Frankfurt, wenn Sie Hilfe im Zusammenhang mit einem Aufhebungsvertrag und dessen Folgen benötigen. Als erfahrene Arbeitsrechtler werden wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihren Aufhebungsvertrag genau für Sie unter die Lupe nehmen.

Häufige Fragen & Antworten zum Aufhebungsvertrag

Durch Aufhebungsverträge können Arbeitsverträge "freier" beendet werden als durch das Instrument der Kündigung. Wie Ihnen Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht erläutern wird, kann aus solchem einen Vertrag ein Vorteil für beide Vertragsparteien erwachsen. Beendigungszeiträume können flexibler gestaltet werden und arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen vor Gericht werden in der Regel vermieden.

Ihr Rechtsanwalt wird Ihnen gerne erläutern, dass Aufhebungsverträge stets schriftlich abgeschlossen werden müssen. Achten Sie darauf, dass alle klärungsbedürftigen Fragen mit in den Vertrag aufgenommen werden und Ihnen aus den Vereinbarungen keine rechtlichen Nachteile, wie Sperrzeiten oder eine nicht vereinbarte Abgeltung von Zahlungsansprüchen, erwachsen.

Da es nach dem Unterschreiben des Aufhebungsvertrages nur unter engen Voraussetzungen möglich ist, diesen wieder anzufechten, sollten Sie das aufgesetzte Dokument bereits vor Vertragsabschluss von Ihrem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt überprüfen lassen. So reduzieren Sie das Risiko, eine für Sie ungünstige Vereinbarung zu treffen.

Grundsätzlich kann all das in einem Aufhebungsvertrag geregelt werden, was den Beteiligten als klärungsbedürftig erscheint. Relevante Punkte sind in der Regel der Beendigungszeitpunkt des Arbeitsverhältnisses, der Zeitpunkt einer Freistellung, die Frage nach einer Abfindungszahlung und dessen Höhe, ein etwaiges Wettbewerbsverbot oder die Rückgabe von Arbeitsmaterialien.

Häufig enthalten Aufhebungsverträge außerdem die sogenannte Ausgleichsklausel. Diese besagt, dass beide Vertragsparteien übereinstimmend erklären, keine weiteren, als die im Aufhebungsvertrag aufgeführten, Ansprüche gegeneinander zu haben.

Ein Rechtsanwalt kann Sie dahingehend beraten, welche Punkte Sie unbedingt in Ihren Aufhebungsvertrag mit aufnehmen sollten und welche Klauseln Ihnen eher Nachteile bescheren.

Um diese Frage zu beantworten, sollten die Arbeitgeber- und die Arbeitnehmerseite getrennt voneinander betrachtet werden.

Vorteile für den Arbeitgeber:

  • detaillierte Kündigungsgründe müssen nicht vorgebracht werden
  • Kündigungsfristen müssen nicht eingehalten werden
  • gesetzlicher Kündigungsschutz greift nicht
  • das Risiko eines Kündigungsschutzprozesses entfällt
  • Vorbehalte des Betriebsrates müssen nicht beachtet werden

Nachteile für den Arbeitgeber:

  • das Ziel des Abschlusses eines Aufhebungsvertrages wird unter Umständen nur durch die Zahlung einer (hohen) Abfindung erreicht

Vorteile für den Arbeitnehmer:

  • Verkürzung der Kündigungsfrist ermöglicht schnellere Aufnahme einer neuen Beschäftigung
  • psychologisch nachteilige Folgen einer Kündigung werden vermieden
  • möglicherweise kann Abfindung ausgehandelt werden (es gibt keinen grundsätzlichen Anspruch auf Abfindung)
  • das Ausstellen eines hervorragenden Arbeitszeugnisses kann vereinbart werden
  • langer Kündigungsschutzprozess muss nicht ausgefochten werden

Nachteile für den Arbeitnehmer:

  • gesetzlicher Kündigungsschutz wird ausgehebelt
  • das Risiko einer Sperrung für das Arbeitslosengeld entsteht
  • Betriebsrat muss nicht beteiligt werden

Auf diesen sehr relevanten Punkt im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages wird Ihr Rechtsanwalt Sie mit Sicherheit hinweisen. Denn in der Regel wird ein Arbeitnehmer, der einem Aufhebungsvertrag zugestimmt hat, genauso behandelt wie ein Arbeitnehmer, der ohne wichtigen Grund kündigt. Das bedeutet, dass eine 12-wöchige Sperrfrist für den Bezug von Arbeitslosengeld ausgelöst werden kann. Diese finanziell nachteilige Folge sollte unbedingt vermieden werden.

Ein versierter Rechtsanwalt für Arbeitsrecht kann Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie diese Sperrzeiten unter Umständen umgehen können. Eine Klausel, die besagt, dass der Arbeitnehmer auch ohne den Aufhebungsvertrag zum gleichen Zeitpunkt betriebsbedingt gekündigt worden wäre, kann unter Umständen für Abhilfe sorgen.

Die genauen Details solch einer Klausel sollten Sie aber in Ruhe mit Ihrem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt besprechen.

Ein einmal unterzeichneter Aufhebungsvertrag kann nur schwer wieder widerrufen werden. In Betracht kommt ein Widerruf lediglich dann, wenn dies im Tarifvertrag explizit so vorgesehen ist. Wenn der Vertragsabschluss durch eine widerrechtliche Drohung oder eine arglistige Täuschung zustande gekommen ist, kann das Anfechten des Aufhebungsvertrages aber Aussicht auf Erfolg haben.

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