Rechtsanwalt Kündigung Frankfurt

Ihr Rechtsanwalt bei Kündigung in Frankfurt

Ihnen wurde vor kurzem gekündigt und Sie haben Zweifel daran, dass diese Kündigung wirksam ist? Oder Sie möchten wissen, wann Ihnen im Falle einer Kündigung eine Abfindung zusteht? Dann sollten Sie sich so schnell wie möglich an einen erfahrenen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht wenden, der Ihnen Ihre Optionen aufzeigen kann. Die Anwälte der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt aus Frankfurt sind die idealen Ansprechpartner für alle arbeitsrechtlichen Probleme.

Wie man nach einer Kündigung reagieren sollte

Grundsätzlich sollten Sie schnell reagieren, wenn Sie sich gegen eine Kündigung wehren möchten. Suchen Sie rasch einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht auf und schildern Sie ihm Ihr Problem. Eine schnelle Reaktion ist deswegen notwendig, weil die Kündigungsschutzklage in der Regel nur innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden kann. Ergreifen Sie keine Maßnahmen, gilt die Kündigung nach dieser Zeit automatisch als wirksam.

Zudem sollten Sie sich innerhalb von drei Tagen nach Erhalt des Kündigungsschreibens als arbeitssuchend melden. Zudem sollten Sie alle dienstlichen Gegenstände, wie beispielsweise den Dienstwagen, zurückgeben, wenn dies gefordert oder zuvor im Vertrag so vereinbart wurde.

Was bedeutet Kündigungsschutz?

Unter dem Begriff Kündigungsschutz versteht man all die gesetzlichen, vertraglichen und tarifvertraglichen Regelungen und Vereinbarungen, die den Arbeitnehmer vor unzulässigen Kündigungen schützen. Kündigungsschutz Regelungen legen außerdem fest, wann eine Kündigung als rechtswidrig zu klassifizieren ist.

Kündigungsschutzklage: Ja oder Nein?

Ob eine Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall sinnvoll ist, können Sie am Besten gemeinsam mit Ihrem Rechtsanwalt besprechen. Abhängig ist dies nicht nur davon, ob die Kündigung in rechtlicher Hinsicht angreifbar ist, sondern auch davon, was Sie eigentlich erreichen möchten. Wollen Sie weiterhin in dem Unternehmen, welches Sie entlassen hat, beschäftigt sein? Streben Sie die Zahlung einer Abfindung an oder geht es Ihnen um andere Themenbereiche, die Sie im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung klären lassen möchten?

Zudem können Sie im Vorfeld der Klageerhebung gemeinsam mit Ihrem Rechtsanwalt der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt die finanziellen Aspekte einer etwaigen Klage besprechen. Dabei spielt es natürlich auch eine Rolle, ob Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und ob diese für Ihren Rechtsstreit aufkommt.

Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht helfen wir Ihnen bei Ihrer Kündigung weiter

Sollten Sie eine Kündigung erhalten haben, dann nehmen wird, die Kanzlei Lenhardt & Lenhardt, uns rasch und gewissenhaft Ihres Falles an. Wir prüfen, ob sich eine Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall lohnt und machen auch gerne weitere Ansprüche für Sie geltend. Vereinbaren Sie einfach einen persönlichen Beratungstermin mit uns und wir stehen Ihnen in allen Fragen des Arbeitsrechts zur Seite.

Häufige Fragen & Antworten zur Kündigung

Unter einer ordentlichen Kündigung, die auch als fristgerechte Kündigung bezeichnet wird, versteht man eine Kündigung, durch welche ein bestehendes Arbeitsverhältnis unter Beachtung von Kündigungsfristen beendet wird. Neben der Einhaltung der Kündigungsfristen müssen bei dieser Kündigungsart auch bestimmte Kündigungsgründe vorliegen, die in drei verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Gerne erläutert Ihnen Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, dass es die betriebsbedingte, die personenbedingte und die verhaltensbedingte Kündigung gibt.

Durch eine fristlose Kündigung wird ein Arbeitsverhältnis sofort, ohne das Einhalten von Kündigungsfristen, beendet. Möglich ist dies nur, wenn die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses einer Vertragspartei oder beiden Parteien unzumutbar ist. Bedingen kann solch eine Kündigung beispielsweise eine strafbare Handlung oder wiederholtes pflichtwidriges Verhalten. Einer fristlosen Kündigung muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen.

Wurde die dreiwöchige Frist zur Einreichung der Kündigungsschutzklage überschritten, kann Ihr Rechtsanwalt für Sie unter Umständen einen Antrag auf eine nachträgliche Zulassung der Klage stellen. Dies ist dann möglich, wenn Sie triftige Gründe dafür vorbringen können, warum sie die Frist überschritten haben. Allerdings kann Ihr Rechtsanwalt sich mit dem Antrag auf nachträgliche Zulassung nicht ewig Zeit lassen, sondern muss diesen innerhalb von 2 Wochen seit Beseitigung des Hindernisses, das für die Fristversäumung verantwortlich war, einreichen.

Nur wenn das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet ist ein Kündigungsgrund zwingende Voraussetzung für eine wirksame Kündigung. Voraussetzung für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetztes ist zum einen, dass das Arbeitsverhältnis schon länger als sechs Monate bestand hat (zum Zeitpunkt des Ausspruchs der Kündigung).

Hierbei ist darauf zu achten, dass der tatsächliche Beschäftigungsbeginn das relevante Anfangsdatum festlegt (und nicht etwa das eventuell abweichende vertraglich vereinbarte Anfangsdatum). Zum anderen wird auf die Größe des Betriebes abgestellt. Auch Teilzeitkräfte werden bei der Berechnung der Anzahl der angestellten Arbeitnehmer anteilig miteinberechnet. Auf Grund der Komplexität dieser Regelungen ist anwaltlicher Rat stets geboten, um etwaige Fristen nicht verstreichen zu lassen.

Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht der Kanzlei Lenhardt & Lenhardt wird Ihnen auch diese Frage gerne ausführlich in einem persönlichen Gespräch beantworten. In der Regel müssen Arbeitgeber in ihren Kündigungsschreiben keine Begründung für die Kündigung angeben. Nur dann, wenn im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag die Angabe von Kündigungsgründen verlangt wird, muss der Arbeitgeber dem nachkommen. Die Tatsache, dass der Arbeitgeber in seinem Kündigungsschreiben keinen Kündigungsgrund nennen muss bedeutet jedoch nicht, dass kein Kündigungsgrund vorliegen soll. Denn dieser muss in der Regel gegeben sein.

Ein weiterer weit verbreiteter Irrtum bei vielen Arbeitnehmern ist die Annahme, dass erst drei Abmahnungen ausgesprochen werden müssen, bevor dem Arbeitnehmer verhaltensbedingt gekündigt werden kann. Richtig ist vielmehr, dass in der Regel eine Abmahnung zu erfolgen hat, bevor dem Arbeitnehmer (im Wiederholungsfall der zur Last gelegten Pflichtverletzung) verhaltensbedingt gekündigt werden kann.

Diese einschlägige Abmahnung ist dann ausreichend für den Ausspruch der arbeitgeberseitigen Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Bei besonders schwerwiegenden Verstößen des Arbeitnehmers (z.B. Diebstahl von Arbeitgebereigentum, schwere Beleidigungen, körperliche Gewalt gegen Kollegen oder Vorgesetzte) kann im Einzelfall auch eine vorherige Abmahnung entbehrlich sein.

Ein weiterer hartnäckiger Mythos der sich im Bereich des Arbeitsrechts beharrlich hält, ist die irrige Annahme, dass gegenüber einem arbeitsunfähig erkrankten Arbeitnehmer keine wirksame Kündigung ausgesprochen werden kann. Frei nach dem Motto: „Wer krank ist, dem kann auch nicht gekündigt werden.“ Es gibt keine allgemeine Rechtsgrundlage, die eine solche Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ausschließt.

Eine Kündigung kann zu jeder Zeit und an jedem Ort wirksam erklärt werden. Auf Grund der bereits oben erwähnten Dreiwochenfrist innerhalb derer die Kündigungsschutzklage bei dem zuständigen Arbeitsgericht erhoben werden muss, ist im Falle einer Kündigung während einer Erkrankung die notwendige Eile und anwaltliche Beratung ohne Zögern absolut empfehlenswert, so dass die Wirksamkeit der Kündigung durch das Gericht überprüft werden kann.

Hier gilt derselbe Grundsatz wie bei der Kündigung von arbeitsunfähig erkrankten Arbeitnehmers: Grundsätzlich kann eine Kündigung zu jeder Zeit und an jedem Ort ausgesprochen werden. Nicht von Bedeutung ist es, ob sich der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Ausspruches der Kündigung etwa im Urlaub befindet oder die Kündigung etwa an einem Feiertag ausgesprochen wird. Es kann vielmehr dem Arbeitgeber nicht vorgehalten werden, die Kündigung genau dann ausgesprochen zu haben, als der Arbeitnehmer für einen längeren Zeitraum verreist war.

Dies gilt auch dann, wenn der Arbeitgeber gewusst hat, dass den Arbeitnehmer das Kündigungsschreiben erst sehr viel später erreichen wird. Der Arbeitnehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass z.B. der Briefkasten bei längerer Abwesenheit regelmäßig geleert wird und er auch Kenntnis der eingeworfenen Schriftstücke erhält – erst recht, wenn Gründe dafürsprechen, dass es zu einer arbeitgeberseitigen Kündigung während seiner (urlaubsbedingten) Abwesenheit vom Arbeitsplatz kommen könnte.

In diesen Fällen ist dringend anzuraten, den Briefkasten durch eine Vertrauensperson leeren zu lassen und dafür Sorge zu tragen, dass der Inhalt der eingeworfenen Schriftstücke auch weitergeleitet damit im Kündigungsfall die Dreiwochenfrist zur Erhebung einer Kündigungsschutzklage noch eingehalten werden kann.

Die Unwirksamkeit einer Kündigung kann sich aus verschiedenen Gründen ergeben. Einige Beispiele, die solch eine Unwirksamkeit bedingen können, sind:

  • fehlende Schriftform
  • Verstoß gegen das Mutterschutzgesetz
  • keine Anhörung des Betriebsrates, obwohl dies erforderlich gewesen wäre
  • angeblich schwerer Pflichtverstoß als Begründung für außerordentliche Kündigung liegt nicht vor

Es gibt noch viele weitere Faktoren, die zu einer Unwirksamkeit Ihrer Kündigung führen können. Gerne überprüft Ihr Rechtsanwalt aus Frankfurt Ihr Kündigungsschreiben und wird Ihnen anschließend erläutern, ob eine Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall Aussicht auf Erfolg hat.

Eine Voraussetzung für den Bezug von Arbeitslosengeld ist, dass ein Arbeitnehmer arbeitslos ist und versucht, eine neue Beschäftigung zu finden. Sie müssen den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit also zur Verfügung stehen, um Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben. Sollten Sie also trotz des Einreichens der Kündigungsschutzklage der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen, steht die Kündigungsschutzklage dem Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht im Weg. Machen Sie dies jedoch nicht, werden Sie wohl kein Arbeitslosengeld erhalten.

Der erste Termin, die Sie und Ihr Rechtsanwalt vor dem Arbeitsgericht wahrnehmen müssen, wird als Gütetermin bezeichnet. Bei diesem Termin wird in der Regel versucht, eine gütliche Einigung zwischen den Parteien zu erreichen. Häufig endet der Gütetermin mit einem Vergleich.

Kann keine einvernehmliche Lösung gefunden werden, wird ein sogenannter Kammertermin anberaumt. Bei diesem Termin entscheidet das Arbeitsgericht durch ein Urteil, ob die Kündigung wirksam war oder nicht.

Arbeiten Sie in einem Unternehmen, das einen Betriebsrat hat, so muss dieser vor dem Ausspruch der Kündigung angehört werden. Der Betriebsrat kann seine Bedenken hinsichtlich der Kündigung anmelden und dieser auch widersprechen. Verhindern kann er sie in der Regel aber nicht. Aus dem Widerspruchsrechts des Betriebsrats ergeben sich aber für den Arbeitnehmer weitere Rechte. Diese kann Ihnen Ihr Rechtsanwalt aus Frankfurt gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.

Wird eine Kündigungsschutzklage vom Arbeitnehmer bzw. dessen Rechtsanwalt eingereicht, einigen sich die Parteien häufig im sogenannten Vergleich über die Zahlung einer Abfindung. Diese Abfindung bekommt der Arbeitnehmer meist dafür, dass er auf seinen Arbeitsplatz "verzichtet". Einige Arbeitgeber zahlen auch zusätzlich zur Kündigung eine betriebsbedingte Abfindung, wenn der Arbeitnehmer auf weitere gerichtliche Maßnahmen verzichtet.

Dies ist nicht der Fall. Eine Abfindung wird nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Vielmehr kann der Anspruch auf Arbeitslosengeld bei Auszahlung einer Abfindung ruhen, so dass das Arbeitslosengeld erst ab einem späteren Zeitpunkt tatsächlich erst gezahlt wird. Die generelle und individuelle Bezugsdauer und -berechtigung des Arbeitslosengeldes wird jedoch dadurch nicht verkürzt.

Es gilt jedoch zu beachten, dass dies nur gilt, wenn die Kündigungsfrist nicht durch Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verkürzt worden ist. Des Weiteren werden während des Ruhens des Arbeitslosengeldes keine Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt.

Bei einer fristlosen oder einer verhaltensbedingten Kündigung kann die Arbeitsagentur, genauso wie bei der Vereinbarung von Aufhebungsverträgen, eine Sperrzeit festlegen. Wird eine Sperrzeit verhängt, obwohl Sie der Ansicht sind, das dies zu Unrecht geschieht, kann Ihr Rechtsanwalt sich für Sie mit der Arbeitsagentur auseinandersetzen.

Ihr Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aus Frankfurt kann all diese Fragen mit Ihnen erörtern und jeden Anspruch individuell auf seine Rechtmäßigkeit hin prüfen.

Grundsätzlich ist es möglich, auch während eines laufenden Kündigungsschutzverfahrens eine neue Stelle zu suchen und diese auch anzunehmen. Sollte das Arbeitsgericht dann später feststellen, dass die Kündigung unwirksam war, können Sie theoretisch zu Ihrem alten Arbeitsverhältnis zurückkehren oder dieses auf Ihren Wunsch hin beenden.

Im Gegensatz zu anderen zivilrechtlichen Streitigkeiten ist im arbeitsgerichtlichen Verfahren geregelt, dass jede Partei in der ersten Instanz lediglich ihre eigenen Rechtsanwaltskosten zu tragen hat. Eine Kostentragungspflicht für die gegnerische Partei gibt es nicht. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass selbst bei Obsiegen in der ersten Instanz die eigenen Rechtsanwaltskosten getragen werden müssen und nicht von der unterlegenen gegnerischen Partei übernommen werden.

Diese Kosten werden eventuell von einer bestehenden Rechtsschutzversicherung – je nach Inhalt des Vertrages – übernommen. In der zweiten Instanz im arbeitsgerichtlichen Verfahren findet die allgemeine Kostentragungspflicht (Kostenerstattung nach Ausgang des Prozesses) Anwendung.

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