Rechtsanwalt Erbrecht Frankfurt

Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht in Frankfurt

Das Ableben eines Verwandten ist nicht nur emotional belastend, sondern für die Hinterbliebenen auch mit großem organisatorischem Aufwand verbunden. Dies gilt vor allem dann, wenn es um das Testament und das Erbe geht - dieses gilt es, nach dem Tod des Erblassers nach den geltenden Vorschriften aufzuteilen. Hier erfahren Sie, worauf Sie im Erbrecht achten müssen und weshalb Sie sich dafür an einen Rechtsanwalt wenden sollten.

Das versteht man unter Erbrecht

Der Begriff des Erbrechts bezieht sich auf sämtliche Rechtsnormen, welche sich mit der Übergabe des Vermögens des Erblassers nach dessen Ableben auf den Erben befassen. Letztere können entweder die gesamte Verlassenschaft oder Teile davon erwerben. Wie das Erbe aufzuteilen ist bestimmt die Erbfolge oder ein Testament - soweit es vorhanden ist.

Das Testament und wer es aufsetzen sollte

Durch ein Testament regeln Sie den Erbfall. Es ist auch als "letztwillige Verfügung" bekannt, wobei es sich um eine Willenserklärung des Erblassers handelt, die Sie jederzeit widerrufen können. Seine Wirkung entfaltet das Testament gemäß dem Erbrecht nach Ihrem Ableben.

Das Verfassen des Testaments ist nicht verpflichtend. Entspricht die gesetzliche Erbfolge aber nicht Ihren Vorstellungen, sollten Sie die letztwillige Verfügung in Erwägung ziehen. Bedenken Sie, dass Sie ein öffentliches Testament notariell beurkunden lassen müssen. Gerne unterstützen wir Sie als Rechtsanwalt in Frankfurt dabei.

Der Unterschied zwischen Testament und Erbvertrag

Ein Testament wird einseitig durch den Erblasser verfasst. Dies ist beim Erbvertrag nicht der Fall - an ihm sind mindestens zwei Parteien beteiligt. Der notariellen Beurkundung müssen also der Erblasser sowie die Erben beiwohnen. Haben Sie zu diesem Thema im Erbrecht Fragen, stehen wir Ihnen als fachkundiger Rechtsanwalt zur Seite.

So helfen wir Ihnen als Rechtsanwalt für Erbrecht weiter

Suchen Sie nach einem Rechtsanwalt in Frankfurt, der sich mit Erbrecht auskennt? Dann sind Sie bei Lenhardt & Lenhardt an der richtigen Adresse. Wir verfügen als fachkundiger Rechtsanwalt bereits über viel Erfahrung und stehen Ihnen bei all Ihren Anliegen rund um das Erbrecht zur Seite. Ganz gleich, ob es um das Verfassen eines Testaments oder Erbvertrags oder die gesetzliche Erbfolge geht.

Häufige Fragen & Antworten zum Erbrecht

Im Deutschen Erbrecht wird als Berliner Testament ein gemeinschaftliches Testament von Ehepartnern bezeichnet. Sie setzen sich dabei gegenseitig zu Alleinerben ein, wobei sie auch bestimmen, dass mit dem Ableben des zuletzt Verstorbenen, der Nachlass einem Dritten zukommen soll. Es findet gleichzeitig ein Ausschluss der Abkömmlinge statt. Beim Abfassen des Ehegattentestaments sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Rechtsanwalt zu Rate ziehen. Denn es gibt hier etliche Aspekte, die Sie beachten müssen, wobei Sie ein Rechtsanwalt auf die wichtigsten Punkte aufmerksam macht.

Genauso wie mit einem Testament, ist es mit einem Erbvertrag möglich, Ihren Nachlass zu regeln. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Rechtsanwalt unterstützen. Denn es ist im Erbrecht fast unmöglich, diesen Vertrag zu widerrufen. Sie können hierbei ebenfalls mehrere Erben einsetzen und Auflagen, Vermächtnisse oder die Testamentsvollstreckung anordnen.

Über die Gesetzliche Erbfolge regelt das Erbrecht die Rechtsnachfolge eines Erblassers, falls dieser keinen Erbvertrag oder ein Testament hinterlassen hat. Wurde über jene Instrumente vom Erbrecht nur über einen Teil des Vermögens verfügt, kann der andere Anteil über die Gesetzliche Erbfolge geregelt werden. Hierzu wird oft ein Rechtsanwalt herangezogen. Wollen Sie sich die langwierige Suche nach einem erfahrenen Rechtsanwalt ersparen, dann wenden Sie sich an unsere Kanzlei Lenhardt & Lenhardt in Frankfurt.

Für Laien ist im Erbrecht der Unterschied zwischen Vermächtnis und Erbe nicht so leicht zu ermitteln. Darum sollten Sie im Zweifelsfall einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen. Der Erblasser kann in einem Erbvertrag oder Testament Erben einsetzen und Vermächtnisnehmer bestimmen. Als Erbberechtigter ist es gemäß dem Erbrecht möglich, einen Teilanspruch auf die Erbschaft zu erheben. Einem Vermächtnisnehmer wird hingegen nur ein einzelner Nachlassgegenstand vermacht - ein Erbanspruch entsteht daraus aber nicht. Für ein Vermächtnis ist es im Erbrecht also nicht möglich, einen Erbschein zu beantragen. Das Vermächtnis ist - im Bedarfsfall mit Rechtsanwalt - gegenüber den rechtmäßigen Erben einzufordern.

Wie eine Testamentsvollstreckung im Erbrecht abläuft, hängt von der Art der Erbschaft ab. Gibt es nur einen einzigen Erben, geht der Prozess in der Regel schnell vonstatten. Dabei nimmt dieser die Vermögenswerte des Erblassers in seinen Besitz. Der Erbe muss sich dabei lediglich um die Beerdigungsformalitäten sorgen.

Anders verhält es sich bei der Abwicklung einer komplexen Erbschaft. Wurden mehrere Erben eingesetzt, müssen sich diese um die Nachlassverbindlichkeiten - zu erwähnen sind hier unter anderem die Schulden - kümmern. Der Überschuss wird anschließend unter der Erbgemeinschaft aufgeteilt. In diesem Fall kann ein Rechtsanwalt ebenfalls eine große Hilfe sein. Denn er weiß, auf welche Tücken im Erbrecht Rücksicht zu nehmen ist.

Um einen Rechtsanwalt nicht herum kommen Sie, wenn sich die Erben untereinander im Rechtsstreit befinden. Denn dabei kann sich die Testamentsvollstreckung über mehrere Jahre bis hin zu Jahrzehnten ziehen. Wollen Sie dieses Szenario vermeiden, sollten Sie sich an einen fachkundigen Experten wie einen Rechtsanwalt Lenhardt & Lenhardt wenden.

Es besteht die Möglichkeit, den Nachwuchs im Erbrecht zu enterben. Allerdings bedeutet dies nicht, dass die Kinder vollkommen leer ausgehen. Denn sie haben im Erbrecht gesetzlichen Anspruch auf den Pflichtteil. Mit einem Rechtsanwalt können sie ihn einfordern - dies gilt auch dann, wenn das Erbe geringer als ebendieser ausfällt.

Folgende Kinder können ein Anrecht auf den Pflichtteil haben:

  • eheliche
  • nichteheliche
  • legitimierte
  • Adoptivkinder

Zieh- und Stiefkinder sind hingegen nicht pflichtteilsberechtigt.

Ein Pflichtteilsentzug ist nur in Einzelfällen möglich. Dieser kommt im Erbrecht unter anderem dann zum Tragen, wenn das Kind dem Erblasser nach dem Leben trachtet oder wegen einer Straftat zu einer Gefängnisstrafe von mindestens einem Jahr ohne Bewährung oder zu einem Aufenthalt in einer psychiatrischen Anstalt verurteilt wird. Über die genauen Vorgaben gibt Ihnen ein Rechtsanwalt Aufschluss.

Die Erbausschlagung stellt im Erbrecht um eine Erklärung mit Rechtsanwalt dar, die besagt, dass die betreffende Person eine Erbschaft nicht annehmen wird. Für diesen Schritt entscheiden sich Betroffene vor allem dann, wenn sie nicht für die Schulden des Erblassers aufkommen wollen. Sind Sie mit Letzteren verwandt, kann es sein, dass das Erbe automatisch auf Sie übertragen wird. Wollen Sie dies vermeiden, sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Rechtsanwalt in Frankfurt rechtzeitig eine Erbausschlagung verfassen.

Zu einem Erbverzicht kommt es oftmals dann, wenn die betreffende Person zu Lebzeiten der Erblasser bereits eine Schenkung erhalten hat. So stellt der Betroffene sicher, dass er später nicht doppelt bedacht wird. Ein Nachteil für andere Erben und ein Streit werden damit im Erbrecht vermieden.

Im Erbrecht wird der Verzichtende also so behandelt, als hätte er zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt. Ein Rechtsverlust ist damit nicht verbunden, da das Recht auf das Erbe in diesem Fall nicht besteht. Haben Sie diesbezüglich Fragen, wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt in Frankfurt. Der Rechtsanwalt kann Sie über sämtliche Folgen des Erbverzichts aufklären. So wissen Sie, ob Sie in Bezug auf das Testament Ihres Angehörigen die richtige Entscheidung treffen.

Im Zuge einer Erbschaftsanfechtung wird der letzte Wille des Erblassers - also der Erbvertrag oder das Testament - angefochten. Dies geschieht im Erbrecht oft dann, wenn die Erben vom Inhalt der Dokumente enttäuscht sind und sich durch sie nicht gewürdigt fühlen. Auch eine Überschuldung des Erbes kann zur Anfechtung desselben mit einem Rechtsanwalt führen.

Durch das Pflichtteilsrecht wird den nächsten Angehörigen - also zumeist dem Ehepartner oder den Kindern des Erben - eine Mindestbeteiligung am Nachlass gesichert. Dies ist vom Willen des Erblassers unabhängig. Das Pflichtteilsrecht lässt sich mit einem Rechtsanwalt nur schwer anfechten und kann auch nicht durch ein Testament zunichte gemacht werden. Es müssen außerdem grobe Verstöße vorliegen, um den Kindern den Pflichtteil streitig zu machen. Zumeist handelt es sich dabei um einen äußerst langwierigen Prozess, für den Sie einen geeigneten Rechtsanwalt brauchen.

Haben Sie zu diesem Teil vom Erbrecht Fragen, stehen wir Ihnen als erfahrener Rechtsanwalt in Frankfurt gerne zur Seite. So vermeiden Sie im Ernstfall Fehler. Als Rechtsanwalt in Frankfurt sind wir mit allen Aspekten zum Erbrecht und beim Verfassen vom Testament vertraut.

Heute hat jeder Staat sein individuelles Erbrecht, das speziellen Regelungen unterliegt. Diese gilt es beim Antreten des Erbes zu berücksichtigen. Besteht bei einem Erbschaftsfall ein Auslandsbezug, stellt sich die Frage, welches Erbrecht zur Anwendung kommt. Bei Unklarheiten sollten Sie sich diesbezüglich an einen unserer Rechtsanwälte in Frankfurt wenden.